Bing Ads – Abbildung von Suchanfragen durch Dynamic Search Ads


Ähnlich wie bei Google Ads können die Nutzer von Bing Ads nun auch das automatisierte Anzeigenformat der dynamischen Suchanzeigen verwenden. Basierend auf den Inhalten der kundenspezifischen Homepages werden relevante Suchanfragen der Nutzer automatisch adressiert, um sicherzustellen, dass diese mit dem Produkt- und Dienstleistungsangebot des Werbetreibenden interagieren. Die Anzeigentitel der dynamischen Suchanzeigen passen sich hierzu automatisch den nutzerspezifischen Suchanfragen an, sodass eine regelmäßige Überarbeitung dieser nicht mehr vonnöten ist. Insbesondere eignet sich dieses Anzeigenformat für folgende Nutzergruppen:

  • Advertiser mit einem umfangreichen, webbasierten Produktkatalog und sich regelmäßig ändernden Produktkombinationen.

  • Advertiser, welche noch keine Erfahrungen im Bereich der Suchmaschinenwerbung sammeln konnten und diesen Bereich des Onlinemarketings ergründen wollen.

Die Setup-Erstellung von dynamischen Suchanzeigen unterscheidet sich zudem nur marginal von der Einrichtung einer herkömmlichen Textanzeigenkampagne. In einem ersten Schritt fügt der Werbetreibende seine firmenspezifische Website-URL in die neu aufgesetzte Kampagne hinzu und wählt sodann ein Zielvorhaben aus, welches entweder für einzelne „Kategorien“, „Bestimmte Webseiten“ oder „Alle Webseiten“ definiert werden kann. Für die verschiedenartigen Zielvorhaben kann der Werbetreibende nun spezifische Anzeigentexte, welche selbst erstellt werden können, hinzufügen. Der Algorithmus kombiniert diese dann mit den dynamisch erzeugten Überschriften. Die unterschiedlichen Zielkategorien lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Zielkategorien von Webseiten: Die individuellen Webseiteninhalte werden vom Bing Ads Algorithmus durchleuchtet und kategorisiert. Anschließend kann der Werbetreibende eigenständig bestimmen, welche spezifischen Kategorien er adressieren möchte. Auf Basis dieser Entscheidung generiert der Algorithmus selbständig Keywords und Anzeigen.

  • Bestimmte Webseiten als Ziel festlegen: Die Zusammensetzung der Zielgruppen erfolgt auf Basis der ausgewählten Ziel-URLs, den Seitentiteln sowie den Seiteninhalten.

  • Alle Webseiten als Ziel festlegen: Für die Generierung von Keywords und Anzeigen werden die Inhalte aller Seiten der Homepage des Werbetreibenden berücksichtigt.

Sollten ausgewählte Zielvorhaben nicht funktionieren oder nur unzureichende Ergebnisse hervorbringen, können Nutzer von dynamischen Suchanzeigen Zielausschlüsse erstellen und hinzufügen. Ähnlich wie bei auszuschließenden Keywords kann hier der Seitenbetreiber schlecht performende Kategorien oder Webpages separieren und eine Schaltung unterbinden.

Für eine erfolgreiche Umsetzung des beschrieben Anzeigenformats rät Bing seinen Nutzern mehrere Anzeigengruppen für verschiedene dynamische Anzeigenziele zu erstellen, um somit möglichst viele relevante Suchvorgänge zu erfassen. Die CPC Gebote der einzelnen Anzeigengruppen und Keywords legt der Nutzer vor dem Kampagnenstart fest – die Anpassung der Gebote erfolgt anschließend automatisch.

Vorerst können Dynamische Suchanzeigen nur in den USA und im Vereinigten Königreich ausgespielt werden.

Quelle: https://advertise.bingads.microsoft.com/de-de/resources/training/dynamic-search-ads

Autor: Kevin Jonjic

Datum: 05.03.2018