Google Ads – Neue Gerätekategorie TV-Bildschirme


Google Ads – Neue Gerätekategorie TV-Bildschirme

Mit der Einführung der TV-Bildschirme Ende des Jahres 2018 erweitert Google die bisherigen Gerätetypen Computer, Tablet und Smartphone für Google Ads.

Als Reaktion auf das sich stetig wandelnde Konsumverhalten der Nutzer möchte Google den Werbetreibenden damit ermöglichen, für unterschiedliche Geräte passende Werbemöglichkeiten zu bieten. So sollen explizit Nutzer angesprochen werden können, die sich YouTube Videos über TV-Geräte ansehen.

Neben den Smart-TVs zählen zu den TV-Bildschirmen auch andere Geräte mit denen TV-Inhalte gestreamt werden können. So werden auch Spielekonsolen oder andere Streaming-Geräte wie Chromecast berücksichtigt. Die Ausrichtung auf TV-Bildschirme ist ausschließlich für das Displaynetzwerk, sowie Videokampagnen verfügbar.

Gebotsanpassungen für TV-Bildschirme

Die Gebote für TV-Bildschirme können wie bisher im Tab Geräte über die Google Ads Oberfläche sowohl auf Kampagnen-, als auch auf Anzeigengruppenebene angepasst werden. Eine Anpassung über den Google Ads Editor ist aktuell noch nicht möglich. Besonders für umfangreiche Projekte wird die Gebotsanpassung der TV-Bildschirme in der Praxis daher zur Herausforderung. Eine Erweiterung des Editors um die Anpassungsmöglichkeit für TV-Bildschirme ist dringend notwendig, um die neuen Möglichkeiten auch effizient für größere Projekte nutzen zu können.

Ein Blick auf die Performance-Werte der TV-Bildschirme lohnt sich

Leistungswerte wie Klicks, Impressionen, CTR oder die durchschnittlichen Kosten können in der Kampagnenübersicht durch die Segmentierung nach Geräten ausgegeben werden. Werbetreibende können so beispielsweise den Klickanteil der TV-Bildschirme bestimmen und deren Leistung mit denen der anderen Geräte vergleichen. Weitere Leistungsdaten zu den TV-Bildschirmen sind im Placement-Bericht „Wo Anzeigen ausgeliefert wurden“ enthalten. Wird der Bericht nach Geräten segmentiert, können Werbetreibende einsehen, innerhalb welcher YouTube-Kanäle ihre Anzeigen auf TV-Bildschirmen ausgeliefert wurden.

Unvorteilhaft im Berichtswesen ist allerdings, dass die TV-Bildschirme bisher nicht über Spalten im Berichtseditor ausgegeben werden. Laut Informationen des Google Supports sollen die TV-Bildschirme im Berichtseditor derzeit zu den sonstigen Geräten hinzugezählt und nicht differenziert dargestellt werden. Dies erschwert die Analyse großer Projekte, sowie detaillierte Auswertungen, für die spezielle Berichte aus dem Berichtseditor benötigt werden.

Mit der Einführung der TV-Bildschirme bietet Google Ads die Chance, wertvolle Nutzer anzusprechen während sie sich auf ihrem Fernseher – dem Gerät speziell für Videoinhalte – YouTube-Videos ansehen. Damit mit den TV-Bildschirmen in der Praxis auch effizient gearbeitet werden kann, sind aber noch einige Verbesserungen durch Google wünschenswert.

Quellen:
https://support.google.com/google-ads/answer/1722028?hl=de
https://support.google.com/google-ads/answer/9163453?hl=de

Posting: Anne-Kathrin Pabst
Datum der Veröffentlichung: 14.01.2019