Google AdWords Editor Version 12 mit Custom Rules


Der Google AdWords Editor leistet Werbetreibenden sehr wertvolle Dienste. Anpassungen am Account können „in Ruhe“ offline vorgenommen werden, große Datenmengen lassen sich mittlerweile sehr gut verarbeiten.

Jüngst ist eine neue Version des Editors erschienen und auch dieses Mal hat sich wieder einiges getan. Nicht nur das Design ist moderner, aufgeräumter, die Schrift verjüngt auch weitere neue Funktionen wurden integriert.

Am Auffälligsten sind die sogenannten Custom Rules. Wer AdWords Accounts regelmäßig managet, wird sich bereits innerhalb der Oberfläche über die AdWords Werbechancen mit der Kontozustandsbewertung von Google beschäftigt haben. Dort gibt es Empfehlungen, welche Bereiche im Account optimiert werden sollten.

Diese Hinweise sind nun auch im Editor als Custom Rules zu finden. Sie sind sozusagen als „Hausaufgaben“ zu verstehen, denn Google pusht Qualität und belohnt diese auch mit besseren Qualitätsfaktoren. In der folgenden nicht abschließenden Aufzählung finden Sie mögliche Punkte, die Google als verbesserungswürdig ansieht:


  • Weniger als vier Sitelinks oder Callouts pro Kampagne vorhanden
  • Manuelles Gebotsmanagement
  • Keine optimierte Anzeigen-Rotation
  • Weniger als drei Anzeigen pro Anzeigengruppe
  • Conversion Tracking nicht integriert
  • Image Ads, jedoch keine Responsive Ads vorhanden

Hier muss nun jeder Werbetreibende entscheiden, welche der Maßnahmen für seine Kampagnen dringend/wichtig/nicht dringend/nicht wichtig sind. Google schlägt natürlich immer wieder neue Optimierungsansätze vor, die es zu bewerten gilt. Nicht alles kann oder muss zu jeder Zeit aufgeführt werden. Es ist also eine Frage der Priorisierung.

Grundsätzlich empfehlenswert ist es zum Beispiel, die Anzeigenerweiterungen zu nutzen, da diese die Anzeigen größer und auffälliger machen. Sie sind mittlerweile überall Standard. Ihr Fehlen wird zum deutlichen Nachteil gegenüber der Konkurrenz.

Bei den anderen genannten Punkten gibt es immer ein Für und Wider, das von vielen Faktoren abhängt. Sie finden dazu in unserem Blog bereits veröffentliche Beiträge.

Vorteilhaft ist auf jeden Fall, dass der AdWords Editor User die Custom Rules an seine Bedürfnisse und Ziele anpassen kann, also auch eigene Rules möglich sind.

Folgende Artikel (bisher nur auf Englisch) geben noch mehr Infos (Quellenangabe):

Searchengineland: AdWords Editor’s new custom rules
AdWords Editor-Hilfe: Infos zur neuen Version 12
AdWords Editor-Hilfe: Use custom rules

Quellenangabe:
Searchengineland: AdWords Editor’s new custom rules

Posting: Susen Bonkowski
Datum der Veröffentlichung: 19.07.2017