LinkedIn Ads – zielbasierte Kampagnenerstellung


LinkedIn hat seinen Kampagnen-Manager rundum erneuert und damit die Navigation bei der Erstellung und Optimierung von Werbeanzeigen vereinfacht. Die deutlich übersichtlichere Gestaltung des Kampagnen-Managers orientiert sich dabei sehr stark an die Erstellung von Ads im Werbeanzeigenmanager von Facebook.

LinkedIn bezeichnet das neue Setup als zielbasierte Kampagnenerstellung und verfolgt damit mehrere Ziele:

  • Vereinfachung der Kampagnenerstellung auf Basis von Marketingzielen
  • Optimierung der Kampagnen, sodass die Anzeigen vorrangig an Personen ausgespielt werden, die mit höherer Wahrscheinlichkeit darauf Klicken
  • Bereitstellung der automatischen Gebotseinstellung wichtiger Marketing-Ziele
  • Individuelle Kampagnenberichte zur Verfügung zu stellen

 

Kampagnenerstellung

Wie im Facebook Business Manager definiert der Werbetreibende nun zunächst das Kampagnenziel und kann dabei aus verschiedenen Zielsetzungen wie beispielsweise „Brand Awareness“, „Webseitenbesucher“, „Videoaufrufe“, oder „Conversions“ auswählen.

Danach wird die Zielgruppe mit Hilfe der neuen Targeting-Optionen festgelegt. Bei der globalen Suche lässt sich die Zielgruppe an Hand unterschiedlicher Attribute wie Berufserfahrung, Ausbildung, Branche oder persönliche Kenntnisse spezifizieren. Abschließend lassen sich zudem noch Personen ausschließen, die spezifische Kriterien erfüllen.

Nach der Zielgruppendefinition wird noch das Anzeigenformat festgelegt. Hier lassen sich unter anderem einfache Bild-Anzeigen, Karussell Ads, Video-Anzeigen, Stellenanzeigen oder auch Nachrichten für gesponserte InMails bestimmen. Danach kann unter Platzierung noch ausgewählt werden, ob man die Anzeigen auch im Audience Network von LinkedIn schalten möchte.

Ist im Anschluss daran das Budget sowie der Zeitplan für die Anzeige festgelegt, kann analog zu Facebook definiert werden, ob man mit einem automatischen Gebot oder einem Maximalgebot arbeiten möchte und ob nach Klicks, Impressionen oder Conversions optimiert bzw. maximiert werden soll.

Erneuert wurde auch die Ergebnisprognose am rechten Bildschirmrand, welche auf Basis der Zielgruppengröße und dem geplanten Budget potentielle Schätzungen hinsichtlich der voraussichtlichen Impressionen, Klicks und CTR für eine, sieben oder dreißig Tage abgibt.

Sobald man die Kampagne erstellt und gespeichert hat, muss nur noch die eigentliche Werbeanzeige gestaltet werden. Auch hier hat LinkedIn die Handhabbarkeit mittels eines verbesserten Anzeigenvorschau-Tools angepasst.

Fazit: Die kompletterneuerte Kampagnenerstellung von LinkedIn präsentiert sich übersichtlicher, besser strukturiert und deutlich eingängiger im Vergleich zum ursprünglichen Kampagnen-Setup.

Weitere Informationen:
https://www.linkedin.com/help/linkedin/answer/86925/linkedin-sponsored-content-kampagnen-erstellen?lang=de
https://www.youtube.com/watch?time_continue=180&v=vBDnHcGQeFI

Quellenangabe:
https://www.linkedin.com/help/linkedin/answer/94698

Posting: Ronny Döhmer
Datum: 03.12.2018