Neuerungen bei der mobilen Ausrichtung und mobilen Ausschlüssen von Google Displaynetzwerk Anzeigen


Erst im Juli dieses Jahres erfreute uns Google mit dem Update des AdWords Editors auf die Version 12.4. Im September 2018 erfolgen nun auch weitere Modifizierungen im Bereich der Displaynetzwerk-Anzeigen. Durch vereinfachte Steuerungsmöglichkeiten des Anzeigenformats auf mobilen Endgeräten soll die Erreichbarkeit der stetig wachsenden Nutzerzahl deutlich leichter vonstattengehen. Laut Google können bei einer vollumfänglichen Umsetzung der Neuerungen die Zugriffszahlen über mobile Apps und Websites stark anwachsen. Die nachfolgenden Änderungen wurden für den September bestätigt:

  • Das auszuschließende Placement “adsenseformobileapps.com“ wird entfernt. 
  • Der Inhalt “GMob-Mobile App (keine Interstitial-Anzeigen)“ wird ebenfalls nicht mehr berücksichtigt. 
  • Vereinfachung der Geräteausrichtung:
    Nur noch drei Gerätetypen („Computer“, „Smartphones“ und „Tablets“) stehen durch die Ausrichtungszusammenfassung zur Auswahl. Anzeigen mit mobilen Ausrichtungskategorien wie „Mobile App“, Mobiles Web“ sowie „Interstitial in Smartphone-App“ werden nun einheitlich auf alle mobilen Placements ausgerichtet.

 

Folgende Schritte können laut Google auch schon vor dem Inkrafttreten der Neuerungen vorgenommen bzw. vorbereitet werden:

  • Entfernen der pauschalen App-Placements und App-Ausschlüsse 
  • Aktualisierung der Ausrichtung auf Geräte
  • Überprüfung der granularen Steuerungsmöglichkeiten
    Themenbezogene Targetings sollten vor dem Update aktualisiert werden, damit Kategorien von Inhalten auf Websites und Applikationen ausgeschlossen oder mit einbezogen werden können.
  • Steuerungsmöglichkeiten für die Markensicherheit überprüfen
    Unter der Option „auszuschließende Inhalte“ lassen sich die charakterisierten Steuerungsmöglichkeiten inspizieren und modifizieren.

 

Ergänzend hierzu werden Überprüfungen der Ausrichtungs- und Geräteeinstellungen empfohlen. Alle Anzeigen sollten, ab dem Roll out der Konfigurationsneuerungen, wenn möglich nur auf Regionen, Geräte und Sprachen ausgerichtet sein, für die man Zugriffe erhalten möchte.

Abschließend ist davon auszugehen, dass durch die von Google geplanten Änderungen ab September ein Aufwandsanstieg zur Überwachung der Displaykampagnen zu erwarten ist, da gerade die Kontrolle von Kosten bzw. Budget und auch die Placement-Analyse mehr Zeit in Anspruch nehmen wird.

Weitere Informationen zur Neuausrichtig der Google Displaynetzwerk Anzeigen sind unter dem nachfolgenden Link zu finden:

https://support.google.com/google-ads/answer/9051067

Quelle:
https://support.google.com/google-ads/answer/9051067

Posting: Kevin Jonjic
Datum der Veröffentlichung: 09.08.2018